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Wurmfortsatz
aus der Kategorie Stadtgeschehen
geschrieben von IN-direkt

Der beliebte Donauwurm am Baggersee soll eine Erweiterung bekommen

Der Wasserspielplatz „Donauwurm“ ist seit seiner Fertigstellung zur Badesaison 2015 zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Naherholungsgebiet am Baggersee geworden. Schließlich hatten die Ingolstädter sich hier vor fünf Jahren bei einer Bürgerbefragung auf Facebook eine Attraktion für die ganze Familie gewünscht – einen Freibadbereich mit Erlebnis und Spiel.

Mit seinen Windungen, die sich vom Land ins Wasser und wieder zurück schlängeln, bietet der Donauwurm einen Riesenspaß für alle Altersgruppen. Die kleineren Kinder lieben es, in den flachen Sandbuchten Burgen zu bauen, in den Granitgumpen das kühle Nass aufzustauen oder in unterschiedliche Kanäle zu leiten und im Nichtschwimmerbereich unter Aufsicht der Eltern zu planschen. Für die älteren sind vor allem die vielen Wasserpumpen und die schrägen Holzdecks interessant, von denen mutig ins offene Wasser gesprungen werden kann. Und auch am Ufer tummeln sich die Besucher – auf der Liegewiese wird gepicknickt, auf den Holzliegen gelesen oder sich an Sandstrand gesonnt. Rundum: An sonnigen Sommertagen ist kaum ein Plätzchen frei.

„Um die Attraktivität für Kinder und Familien weiter zu steigern, prüfen wir nun, ob eine Erweiterung des Wasserspielplatzes umsetzbar ist, mit neuen Spiel- und Spaßmöglichkeiten“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel seine Vorstellung. „Der Donauwurm war ohnehin immer als zweistufiges Verfahren angesetzt“, ergänzt er.

Das Gartenamt tüftelt bereits gemeinsam mit dem Planungsbüro studioB Landschaftsarchitektur aus München, das den Wasserspielplatz entwickelt hat, an einem Entwurf für eine mögliche Erweiterung des Donauwurms, um den Spielbereich zu vergrößern und das Vergnügen nochmals zu steigern. Der aktuelle Entwurf sieht nun ein richtig sportliches Ende für den Donauwurm vor.

Für ein weiteres Stegelement, das sich in den Baggersee schlängeln soll, wird derzeit die Option einer kurzen aber breiten Wasserrutsche untersucht, die über die Wurmflanke in den Baggersee führt.
Für diejenigen, die höher hinauswollen, bevor sie sich in den See stürzen, ist eine Absprungplattform – das sogenannte „Poserpodest“ – am knapp drei Meter aufragenden Wurmende angedacht.

Wie bereits im ersten Bauabschnitt wirkt ein weitmaschiges Kletternetz am Zugang als leichte Barriere und dient der Sicherheit für die Kleinkinder – als „Pampers-Schranke“, wie Lösel es nennt. Für Nichtschwimmer wird der sichere, markierte Flachwasserbereich erweitert und für Schwimmer und Springer die erforderliche Wassertiefe für sicheres Rutschen und Springen hergestellt. Für die Eltern soll geprüft werden, ob es möglich ist die Liegewiese direkt am Donauwurm zu erweitern.

Demnächst wird der Entwurf im Stadtrat behandelt werden, sodass es hoffentlich Ende des Jahres mit dem Bau losgehen kann und ab Sommer 2020 auf dem Wurmfortsatz geplanscht werden kann.

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