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Feuerwehr Ingolstadt – Jahresbericht 2018
aus der Kategorie Stadtgeschehen
geschrieben von IN-direkt

Feuerwehr-Chef Josef Huber präsentiert Zahlen und Fakten

Mit mehr als 137.000 Einwohnern ist Ingolstadt nach München die zweitgrößte Stadt Oberbayerns. Mit circa 36.000 Einpendlern wächst die Stadt untertags auf etwa 170.000 Personen an. Bei einer Stadtfläche von insgesamt 133 km2 rangiert sie an vierter Stelle unter den bayerischen Großstädten. Ingolstadt ist ein moderner und dynamischer Wirtschafts- und Hochschulstandort mit einem hohen Anteil an jungen Menschen. Die Stadt mit zentraler Lage in der Mitte Bayerns wird auch in den nächsten Jahren mit einem stetigen Bevölkerungszuwachs rechnen können. Nicht nur Großbetriebe, Großeinkaufzentren und das Güterverkehrszentrum kennzeichnen die Stadt. Der Personen- und Gütertransport auf Straße und Schienen ist in dem verkehrstechnisch günstig gelegenen Raum Ingolstadt sehr hoch.

In zentraler Lage Ingolstadts befindet sich die Feuerwache, auf der 120 Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr ihren Dienst zum Schutz der Ingolstädter Bevölkerung leisten. Die Feuerwehr Ingolstadt setzt sich aus der Berufsfeuerwehr und 16 Freiwilligen Feuerwehren (Brunnenreuth, Dünzlau, Etting, Friedrichshofen, Gerolfing, Hagau, Haunstadt, Haunwöhr, Hundszell, Mailing, Ringsee, Rothenturm, Stadtmitte, Unsernherrn, Zuchering und Stützpunkt West) zusammen, die die Berufsfeuerwehr bei größeren Einsätzen unterstützen.

Im vergangenen Jahr leisteten ehrenamtliche Feuerwehrler 6.403 Einsatzstunden und die hauptamtlichen Feuerwehrkräfte 6.689 Stunden, bei insgesamt 2.447 Einsätzen für die Berufsfeuerwehr und 570 Einsätzen für die Freiwilligen Feuerwehren.

Die monatliche Einsatzanzahl liegt im Schnitt zwischen 200 und 300. 2018 stach besonders der Monat Mai heraus: hier wurden 462 Einsätze absolviert (davon 257 im Bereich Technische Hilfe). Grund hierfür war ein heftiges Regen-Unwetter am 31. Mai.

Feuerwehrmann ist kein ungefährlicher Job: im letzten Jahr wurden acht Feuerwehrdienstleistende bei Einsätzen verletzt. „Das ist eine sehr hohe Zahl“, betont der Feuerwehr-Chef Josef Huber. Ausschlaggebend für die erhöhte Zahl war wohl die Explosion eines Hauses (nach Gasaustritt) im Winklermühlweg am 4. Dezember 2018. Allein bei diesem Einsatz waren 5 Einsatzkräfte verschüttet worden – bis auf einen von ihnen, der sich noch weiteren Operationen unterziehen muss, sind zum Glück alle wieder vollständig genesen und zurück im Einsatz. „Darüber sind wir sehr froh. Das hätte auch ganz anders ausgehen können“, so Huber.

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