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Zeit für neue Stärke
aus der Kategorie Stadtgeschehen
geschrieben von IN-direkt

von Alexander Weise und Vanessa Scheyda

Unter diesem Slogan trafen sich am Montag der CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, die stellvertretende Parteivorsitzende und Europaabgeordnete Angelika Niebler und CSU-Generalsekretär Markus Blume bei der ersten Regionalkonferenz im Ingolstädter Stadttheater, um gemeinsam mit Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Nachdem Generalsekretär Blume die Gäste begrüßt hatte, gewährte Angelika Niebler, welche ihren Geburtstag (auch am Montag) laut Söder mit „ihren Liebsten“ verbrachte, einen kurzen Einblick in die aktuellen Themen ihrer Arbeit.

Nach der Rede Söders, bei der er vor allem auf die vergangenen Landtagswahlen und die Parteiveränderungen einging, wurden Wortmeldungen der Zuhörer beantwortet.
Große Themenbereiche wie Wirtschaft, Bildung, Umweltschutz und Soziales wurden in Form von Komplimenten und Fragen bearbeitet.

Mehrmals wurde das Thema Jugend sowie die Beteiligung von Frauen in der Partei betont. „Wir müssen noch sexier werden“, so Söder. Dies erreiche man durch Basisarbeit, Partizipation und Kooperation. Auf Fragen bezüglich des Umweltschutzes und dessen Nachhaltigkeit, antwortete Söder: „Umweltschutz ist eine Form der Heimatliebe. Wir brauchen ein wirtschaftliches, nachhaltiges und konservatives Grün.“

Auch der 13-jährige Maximilian Stumpf hatte eine Frage an den Ministerpräsidenten bezüglich der bevorstehenden Europawahl: „Warum sollen junge Menschen die CSU wählen? Ich möchte richtig argumentieren können, wenn mich meine Klassenkammeraden fragen.“ Söder erklärte, dass Europa ein Friedensprojekt sei. „Damit es keinen Krieg in Europa gibt. Damit man hier frei und friedlich leben kann.“

Der CSU-Vorsitzende beendete die Veranstaltung mit einem Appell an die Zuhörer. „Wir sollten weniger Nörgeln und mehr Optimismus sowie Mut zeigen. Lasst uns neben den Befindlichkeiten auch wieder Notwendigkeiten der Politik sehen.“ In dieser Aussage bezog er sich ein letztes Mal auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Er fände es schade, dass Themen oftmals mit moralischen Labels besetzt werden, da Bienen in der Gesellschaft einen anderen Stellenwert einnehmen als zum Beispiel Wespen oder Spinnen.

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