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Geballte Kunst im Kreuztor
aus der Kategorie Stadtgeschehen
geschrieben von IN-direkt

Neues Ausstellungsformat „Kreuztor Künstler“ feiert Premiere

Das Kreuztor hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Ausstellungsörtlichkeit entwickelt, viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter nehmen gerne die Möglichkeiten wahr, Kunst zu erleben und gleichzeitig das historische Ambiente zu genießen. Hierbei steht das Kreuztor grundsätzlich jedem interessierten Künstler im Rahmen von Einzelausstellungen oder der gemeinsamen Jahresausstellung im Herbst offen.

Um neben dem regulären Ausstellungsbetrieb einen besonderen Akzent zu setzen, soll mit dem Prädikat “Kreuztor-Künstler” einen eigener Qualitätsanspruch begründet werden. Der künstlerische Beirat des Vereins wählt hierzu aus dem Kreis der Mitglieder des Fördervereins Persönlichkeiten aus, die mit ihren Werken und durch ihre Kunst herausragen und sich einmal im Jahr in einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren.

Zur Premiere wurden zwölf bekannte Ingolstädter Künstlerinnen und Künstler eingeladen, Werke beizusteuern. "Wir freuen uns sehr, dass sie diese Einladung angenommen haben und gemeinsam das Kreuztor bespielen", erklärt Michael Klarner vom Förderverein Kreuztor. Mit dabei sind: Walther C. Bechstädt, Lotte Boyer, Hanni Goldhardt, Michael Grassl, E.A. Jung, Franziska Koppitz, Julia Koppitz, Kathleen Kornprobst, Elfriede Regensburger, Christian Seybold, Lia Steib und Horst Werschetzki.

Die Ausstellung ist vom 18. Mai bis 2. Juni, jeweils an den Wochenenden (Sa.+So., 11 bis 17 Uhr, zusätzlich Do., 30. Mai, 11 bis 17 Uhr) bei freiem Eintritt geöffnet.

Der Förderverein Kreuztor hat sich zur Aufgabe gemacht, das Wahrzeichen Ingolstadts auszubauen und der Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Nach seiner Gründung mit dem Vorsitzenden Heiner Sandner hat der Förderverein seine Arbeit im Jahr 2004 aufgenommen. Seitdem hat der Förderverein das Kreuztor von der Stadt gemietet und finanziert den Innenausbau des Tores durch ehrenamtliche Arbeit seiner Mitglieder und durch eingeworbene Spenden.

Foto: Archiv

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