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Informationen zur Infektionskrankheit und weiterführende Links zu generellen Fragen und Antworten unter www.ingolstadt.de/corona

Coronavirus-Hotline des Bayr. Gesundheitsministeriums: 09131/6808-5101

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Rufnummer 116 117 zu erreichen.

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15 Corona Fälle - Runder Tisch mit Ärzten und Apothekern
aus der Kategorie Stadtgeschehen
geschrieben von IN-direkt

Mittlerweile sind 15 Personen in Ingolstadt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt das Gesundheitsamt mit.

Im Klinikum Ingolstadt liegen weiterhin zwei Patienten, bei denen das Coronavirus bestätigt ist, isoliert auf der Intensivstation. Weitere vier Corona-Patienten liegen isoliert auf der Infektionsstation. Ein Patient, der gestern noch auf der Infektionsstation im Klinikum Ingolstadt lag, wurde in häusliche Quarantäne entlassen.

Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel kam unterdessen im Alten Rathaus ein Runder Tisch mit Vertretern der Ingolstädter Ärzteschaft und der Apotheken zusammen. Dazu teilt die Stadt mit:

„Der in der lokalen Koordinierungsgruppe COVID begonnene Austausch mit den Akteuren der örtlichen Gesundheitsversorgung ist mir wichtig“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, „unser gemeinsames Ziel ist die bestmögliche Versorgung unserer Bevölkerung und eine enge Abstimmung zwischen niedergelassenen Ärzten und den städtischen Gesundheitsbehörden.“

Teilnehmer waren Vertreter des Ärztlichen Kreisverbandes Ingolstadt-Eichstätt, des Bayerischen Hausärzteverbandes e.V., des Gesundheitszentrums der Audi AG, des Apothekerverbandes und des Klinikums. Für die Stadt Ingolstadt nahmen von medizinischer Seite der Gesundheitsreferent und die Leiterin des Gesundheitsamtes teil.

Inhalt des Austauschs war eine Bewertung der bayernweiten Fallzahlen, der Situation in der Stadt Ingolstadt, sowie im Klinikum. 

Wichtigste Ergebnisse der Runde: 

Es wurde vereinbart, aus medizinischer Sicht auch weiterhin an den geltenden Vorgaben des Robert-Koch-Instituts zur Testung von begründeten Verdachtsfällen festzuhalten. Nach RKI ist ein Test bei Kontaktpersonen 1. Grades MIT Symptomen oder Reiserückkehrern MIT Symptomen veranlasst.

Mit Blick auf die bundesweit verfügbaren Laborkapazitäten sollen vorrangig Schwererkrankte, Risikopatienten, sowie medizinisches und pflegerisches Personal ausgewertet werden.

Der Vorschlag der beiden städtischen Referate für Organisation und Gesundheit, die Anmeldung von Testpersonen für die zentrale Teststation der Stadt für die Hausärzte neu zu regeln, wurde sehr positiv aufgenommen. Bereits ab heute können Hausärzte in einem vereinfachten Verfahren an der Hotline ihre Patienten telefonisch anmelden.

Die Bemühungen der Stadt Ingolstadt, zur Sicherung von Laborkapazitäten bei externen Laboren, sowie die Bemühungen um den weiteren Aufbau von Kapazitäten im Labor des Klinikums und bei einem örtlichen privaten Labor wurden von den Experten einhellig begrüßt.

Der medizinische Erfahrungsaustausch wird kommende Woche fortgesetzt.

 

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