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Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß
aus der Kategorie Stadtgeschehen
geschrieben von Melanie Arzenheimer

Über das Seniorenbüro des Bürgerhauses werden Nachbarschaftshilfen unterstützt.

Im zehn Minuten Takt klingelt das Telefon im Seniorenbüro im Bürgerhaus. Und wieder möchte jemand seine Hilfe anbieten, um in diesen außergewöhnlichen Zeiten zum Beispiel Einkäufe für Senioren und Kranke zu übernehmen. „Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß“, erklärt Peter Ferstl, Koordinator und Leiter des Bürgerhauses. „Vieles wird vor Ort bereits von den Nachbarschaftshilfen organisiert. In Stadtteilen wie Ringsee, Rothenturm oder Mailing-Feldkirchen sind viele private Initiativen aktiv. Wir sind da, um bei der Koordination zu unterstützen.“

Ein Netzwerk an Nachbarschaftshilfen ist in Ingolstadt bereits seit Jahren installiert – von der ökumenischen Nachbarschaftshilfe Friedrichshofen über die NeNa Hilfe im Puisviertel bis zu den Nachbarschaftshilfen in Ringsee oder Gerolfing. 13 solcher Initiativen sind über die Stadt verteilt. „Wir decken jetzt die weißen Flecken auf der Landkarte ab,“ so Ferstl. Helferinnen und Helfer, die sich im Seniorenbüro melden, werden registriert und dann – bei Bedarf - wohnortnah eingeteilt.„Wir werden niemanden aus Zuchering nach Oberhaunstadt schicken. Das macht keinen Sinn,“ so Ferstl. An die 90 Helfer/innen haben sich schon registrieren lassen, darunter größtenteils junge Leute. „Das ist toll! Es sind auch ungewöhnliche Gruppen, dabei, zum Beispiel Fans des FC Ingolstadt 04“, freut sich Peter Ferstl. Dies sei ein positiver Effekt, der aus dieser Krise entstanden ist.

Ganz wichtig ist ihm aber, dass die Helfer sich selbst schützen sollen: „Wir möchten nicht, dass sich jemand aus Hilfsbereitschaft selbst infiziert.“ Es gilt sich an die geltenden Vorschriften zu halten. Deswegen werden die Helfer mit Hygienetipps ausgestattet, Waren werden geliefert, aber nur vor Ort abgestellt oder im Beuten an die Tür gehängt und Geldtransfers finden im Kuvert statt. „Gerne stellen wir den Helfern vor Ort auch Infomaterial zur Verfügung“, betont Peter Ferstl.

Die zentrale Kontaktnummer des Seniorenbüros im Bürgerhaus ist die 0841/305-2830. Unter dieser Nummer erhalten Anrufer Informationen zu den Hilfsangeboten in den jeweiligen Stadtteilen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Das Bürgerhaus ist per Mail an buergerhaus@ingolstadt.de und seniorenbuero@ingolstadt.de sowie über die Internetseite www.buergerhaus-ingolstadt.de erreichbar (hier finden Sie auch das Download-Formular der Aktion “Nachbarn helfen Nachbarn“, um z.B. in Ihrer Nachbarschaft Hilfe anzubieten).

 

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